FoSo - Forum Sozialwissenschaften an der Hochschule Regensburg

Einladung zur Basisschulung für die Arbeit am Infozelt an den ARE Standorten Ingolstadt und Bamberg

Seit April gibt es wöchentlich ein Infozelt vor den ARE Standorten, um mit den Bewohner_innen in Kontakt zu treten, über die Zustände vor Ort (generell und in Einzelfällen) Infos zu sammeln und die Betroffenen über rechtliche und sonstige Möglichkeiten zu informieren.  Die Idee entstand während eines Netzwerktreffens von Menschen, die sich gegen diese Sonderlager engagieren wollen.

Probleme die wir bisher feststellen konnten sind:

  • Beschulung von Kindern
  • Zugang zu unabhängiger Asylsozialberatung
  • Fälle von Behördenwillkür
  • Mangel an Informationen
  • Zugang zur ärztlichen Versorgung nur teilweise gewährleistet
  • Probleme aufgrund von Kürzungen der Sozialleistungen

Bisher gelang es uns in Einzelfällen, an Fachanwälte zu vermitteln, die über den Rechtshilfefond von Pro Asyl Widersprüche und Klagen erhoben haben. In Ingolstadt gibt es bereits eine gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen der Caritas Asylsozialberatung. Außerdem sammeln und veröffentlichen wir unsere Erkenntnisse vom Infozelt, was einer der wichtigsten Aspekte der Arbeit ist, da der Zugang und die Informationen zu diesen Lagern für die Öffentlichkeit nahezu unmöglich zu erlangen sind.

Der Bayerische Flüchtlingsrat möchte die Infozelt Arbeit und Mitarbeit von Freiwilligen weiter unterstützen, um eine regelmäßige Struktur aufzubauen.

Die Fakten zur Schulung

Wann? Am 18.06.2016 von 10- 13 Uhr

Wo? Bellevue di Monaco, Müllerstraße 3, 80469 München, U1 und U2 bis Sendlinger Tor

Was? Wir vermitteln Euch die Grundlagen des Asylverfahrens, insbesondere die beschleunigten Verfahren in den sog. Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE), sowie Hinweise zur Infoarbeit (Vorgehen, Ziele, Intervention und Einzelfallhilfe), die Euch für zukünftige Mitarbeit dienen sollen.

Als Referenten konnten wir RA Franz Bethäuser gewinnen, der auch selbst Mandanten aus der ARE vertritt. Außerdem werden Freiwillige von ihren Erfahrungen berichten und einen Handlungsleitfaden für die praktische Arbeit zur Verfügung stellen.

Für Wen? Für alle Helfer_innen und Interessierte des „Infozelt“ (zukünftig geplant als Info Bus) an den ARE Standorten in Ingolstadt/Manching und Bamberg

Die Teilnahme ist kostenlos, aber dennoch bitten wir um verbindliche Anmeldungen bis zum 10.6.2016, da wir nur begrenzt Plätze zur Verfügung stellen können.

Anmeldung und Rückfragen an: ed.nreyab-tarsgnilthceulfnull@nenikklup, Tel: 089 76 22 3

 

Unterstützt vom Bayerischen Flüchtlingsrat, ProAsyl und UNO-FlüchtlingshilfeBFRLOGO_300dpi-300x120

mei’o’Mai-Newsletter 2016

Themen im aktuellen Mai-Newsletter:

  • FoSo jetzt auch auf moodle/GRIPS
  • Vortragsreihe „Schule KRITISCH denken – Schule NEU denken“
    25. Mai – 1. Juni – 8. Juni
  • Campusfest 2016 – 7. Juni mit leckerem, veganen Angebot der FoSo
  • Hochschulwahlen am 7. & 8. Juni
  • Bericht zur Aktion „Fluchtweg“

Newsletter 05_2016

Newsletter April 2016

Themen im aktuellen Newsletter:

  • Sprechstunden stehen fest
  • Prüfungsamenldung nicht verpassen
  • Hochschulwahlen stehen an
  • Veranstaltungshinweis: Gedenkweg für die Opfer des Faschismus
  • FoSo Action bzgl. bundesweiten Schul- und Unistreik gegen Rassismus
  • Veranstaltungshinweis: AfD-Vortragsreihe
  • Veranstaltungshinweis: Die Identitäre Bewegung
  • Veranstaltungshinweis: FOSO PARTY
  • Veranstaltungshinweis: festival contre le racisme
  • Rückblick: Kosovo
  • Rückblick: Röhrlbräu und die Grenzzaunhalbe
  • Rückblick: Semesterstart

Downloadbar hier: Newsletter 04_2016

Besuch an der Universität Prishtina

 

Von Montag, 29.03.2016, bis Samstag, 02.04.2016, ist eine Gruppe Studierender der Fachschaft Forum Sozialwissenschaften (FoSo) im Rahmen einer Studienreise nach Prishtina / Kosovo gefahren. Ziel dieses Aufenthalts war der Austausch mit Studierenden der Sozialen Arbeit vor Ort. Unter anderem durch das Engagement von Frau Prof.in Dr.in Ruth Seifert, Dozentin an der Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, ist der Studiengang Soziale Arbeit an der dortigen Universität entstanden. Albane Ismajli (M.A.), ehemalige Studentin der Sozialen Arbeit an der OTH-Regensburg und derzeitige teaching assistant in Prishtina, hat das Programm koordiniert.

17 Jahre nach Ende des Kosovo-Krieges und sechs Jahre nach der offiziellen Unabhängigkeitserklärung ist immer noch eine hohe Präsenz internationaler Akteur_innen im Land spürbar. Auch gibt es weiterhin Länder, die die Unabhängigkeit Kosovos nicht anerkennen. Beispielhaft für die schwierige Lage, in der sich die Menschen in Kosovo befinden, sind die minimal aufgebauten sozialen Sicherungssysteme. Hierzu zählen beispielsweise der erschwerter Zugang zu gesundheitlicher Versorgung und geringe Transferleistungen, die die Menschen in Anspruch nehmen können. Zudem liegt der Anteil nicht-erwerbstätiger Menschen bei 45 % und der Anteil derjenigen Personen, die weniger als 1,70 Euro pro Tag zur Verfügung haben, bei 30 % (Quelle: Weltbank 2015).

Ein Teil des Programms beinhaltete Vorträge und Diskussionen an der Sozialarbeitsfakultät, unter anderem durch Regensburger Praktiker_innen aus der Schulsozialarbeit, Asylsozialberatung, sowie durch die Bürger_inneninitiative Asyl. Außerdem wurden soziale Einrichtungen besucht, unter anderem Organisationen von RAE (Roma / Ashkali / Egyptians) sowie Beratungsstellen für Menschen, die um in Deutschland zu leben, migriert sind, das Land aber verlassen mussten und nun wieder im Kosovo leben. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der größten Oppositionspartei “Vetvendosje” des kosovarischen Parlaments.

Die Situation von Menschen im Kosovo sowie die während des Aufenthaltes gesammelten Eindrücke, lassen die aktuelle Diskussion über die Ausweitung der “Liste sicherer Herkunftsstaaten” noch bedenklicher erscheinen. Der Austausch zwischen Student_innen war in vielerlei Hinsicht sehr bereichernd. Nichtsdestotrotz bleibt der bittere Beigeschmack, dass ohne Visafreiheit ein Besuch von Student_innen der Universität Prishtina an der OTH-Regensburg nicht möglich ist.

Quelle: »Weltbank (2015): Kosovo Country Snapshot, April 2015 (Englisch)«

Hochschulwahlen 2016

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Das FoSo versteht sich als aktive_r Mitgestalter_in der Sozialen Arbeit. Deshalb greift die Fachschaft relevante, fachnahe und aktuelle Themen der Sozialen Arbeit auf und beleuchtet diese in Form von Vorträgen, Seminaren und Workshops. Soziale Arbeit ist notwendig, um in unserem aktuellen gesellschaftlichen Kontext aktiv zu werden, diesen mitzugestalten und Probleme anzugehen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist es notwendig, sich auch außerhalb der vorgegebenen Studienstruktur zu organisieren und zu engagieren. Das FoSo bietet den Rahmen, eigene Projekte zu verwirklichen und für deine und die Anliegen der Sozialen Arbeit einzutreten.

Engagement – jetzt!

Am 07. und 08. Juni 2016 finden wieder Hochschulwahlen statt. Hier werden neue Studierendenvertreter_innen für die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften gewählt.

Ganz wichtig: Jede und Jeder kann sich aufstellen lassen. Ob du bei der FoSo aktiv bist, oder nicht. Wenn du Interesse hast, helfen wir dir bei Fragen bzgl. einer Kandiadatur sehr gerne weiter. Deadline für die Wahlvorschläge ist bereits der 26. April.

Auch ohne Kandidatur ist es wichtig und notwendig zu wählen, denn je höher die Wahlbeteiligung, desto handlungsfähiger ist die Studierendenvertretung. Nutze die Chance auf Mitbestimmung und geh wählen!

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  • Aktuelle Veranstaltungen:

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  • Nächste FoSo-Sitzung

    Die nächste FoSo-Sitzung findet am 31. Mai um 18:30 Uhr im FoSo-Büro in S 063. Wir freuen uns auf euer Kommen!
  • Unserer Sprechstunden

    Montag: 11:30-12:30 & 14:15-15:15
    Dienstag: 10:45-11:45
    Mittwoch: 11:30-12:30
    Donnerstag: 11:30-12:30 & 13:45-14:45

    Im FoSo-Büro, S 063

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