Finanzierung des Studiums

Miete, Lebensmittel, Klamotten, Partys, Studiengebühren… Alles verschlingt Geld, das irgendwo her kommen muss. Hier beginnen wir eine Sammlung von möglichen Quellen:

Familie

Es ist ein heikles Thema,Forderungen an die eigenen Eltern zu stellen. Doch die sind – in der Regel – als allererstes gesetzlich verpflichtet, dich bei deinem Studium finanziell zu unterstützen. Die Düsseldorfer Tabelle, ein Leitfaden für Unterhalt, an dem sich die deutschen Familiengerichte orientieren, schlägt für einen Studierenden aktuell 670 € im Monat vor. Deine Eltern erhalten Steuerfreibeträge und Kindergeld, um diese Summe zumindest teilweise aufbringen zu können. Im Konfliktfall kannst du deinen Unterhalt sogar einklagen. Beim Jugendamt gibt es dazu kostenlose und vertrauliche Beratung.

BAföG

Der Klassiker der Studienfinanzierung ist eine Förderung durch den Staat nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, wenn deine Eltern – aus Sicht des Gesetzes – dein Studium nicht alleine finanzieren können. Hier gilt: Besser früher als später überprüfen lassen, wie viel Förderung drin ist. Wer erst Ende Oktober seinen Antrag fürs Wintersemester stellt, muss schon bis zu ein paar Monaten warten. Es lohnt sich möglichst bald mit dem Studentenwerk – Hochschule Regensburg Kontakt aufzunehmen, sich beraten zu lassen und alle erforderlichen Unterlagen einzureichen.

Stipendien

Was viele nicht wissen: Bei den großen Begabtenförderungswerken zählen nicht nur Leistung, sondern auch Engagement und deine Pläne für dein Leben. Ein Stipendium bedeutet nicht nur finanzielle (BAföG-Satz + Büchergeld) sondern meist auch ideelle Förderung mit einem vielfältigen Kursprogramm. Aber auch an vielen anderen Stellen gibt es Organisationen, die dich für deine Leistungen belohnen.

  • Übersicht der wichtigsten Inland-Stipendien bekommst du hier (Stipendien-Datenbank des BMBF) und hier
  • Begabtenförderungswerke, die vom BMBF unterstützt werden: Stipendiumplus

Außerdem berät Frau Katja Meier umfassend zu Stipendien: E-Mail: ed.grubsneger-shnull@reiem.ajtak oder Tel. 0941 943 – 9828.

Arbeiten gehen

Viele Studierende verdienen sich neben dem Studium noch etwas dazu. Wer Glück hat, findet sogar einen Job im künftigen Berufsfeld und kann bereits während dem Studium Praxiserfahrung sammeln. Oft tun sich auch nach dem Praxissemester Wege in diese Richtung auf. Gerade im pädagogischen Bereich gibt es viele Möglichkeiten als Honorarkraft aktiv zu werden. Wer arbeiten gehen will, sollte sich über Besteuerungs- und Anrechnungsgrenzen informieren. Infos bekommst du beim zuständigen Finanzamt. Es kann passieren, dass dein BAföG gestrichen wird, weil du zu viel gearbeitet hast.

Geld sparen

Als Student gibt es viele Möglichkeiten, Geld zu sparen und damit am Ende des Monats finanziell besser dazustehen. Hier eine lose Sammlung von Dingen, an die du denken könntest:

  • Sozialtarife z.B. bei der Deutschen Telekom nutzen
  • GEZ-Befreiung
  • Studentenausweis dabei haben z.B. im Kino
  • kostenloses Bankkonto
  • gebrauchte Bücher kaufen (z.B. semesterbooks) oder in die Bib gehen
  • kostenlose Software nutzen, z.B. LibreOffice (Tabellen, Präsentationen, Studienarbeiten) oder GIMP (Bildbearbeitung)
  • mit Bus, Bahn (kostenlos mit Studentenausweis) oder Fahrrad (Fitnessstudio sparen) in die FH oder in die Stadt fahren
  • für weitere Strecken Mitfahrgelegenheiten nutzen
  • Haushaltsbuch führen (hilft wirklich!)
  • in der Mensa essen oder mit Freunden kochen
  • Preise von Lebensmitteln vergleichen
  • auf das Kleingedruckte achten (wirklich einen 2-Jahres-Vertrag abschließen?) und sich an der FH nicht von irgendwelchen Marketingständen zu irgendwelchen Dingen überreden lassen

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